Wir achten die Würde von LGBT-Betroffenen. Aus einer Vielzahl von Gründen entscheiden sich einige aber gegen ein schwules Leben oder möchten in dem Geschlecht, in das sie geboren wurden, zu Hause sein. Ob aus religiösen oder familiären Gründen, aus Sorge um ihre Gesundheit oder schlicht aus Unzufriedenheit mit den einschlägigen Lebensstilen – Menschen haben das Recht zu entscheiden, wie sie ihr Leben gestalten möchten.

Angesichts der in diesem Bereich vielfach unzureichenden Beratungsqualität und der zunehmenden Intoleranz gegenüber Menschen, die Homosexualität und Geschlechtsidentitätsverunsicherung hinter sich lassen möchten, wurde die International Federation for Therapeutic and Counselling Choice (IFTCC) gegründet. Sie möchte den Betroffenen hochwertige, professionelle und diskrete Hilfe bei der Erreichung ihrer Lebensziele zuteil werden lassen.

Die IFTCC möchte allen helfen, die unter ungewünschten Verhaltensweisen und ungewünschten Anziehungen im Beziehungs- und Sexualbereich leiden. Wir arbeiten am Aufbau eines weltweiten Netzwerks hochqualifizierter Therapeuten, Berater und anderer Fachkräfte, um wissenschaftlich fundierte, von Forschungen untermauerte praktische Hilfe vermitteln zu können. Dabei legen wir großen Wert auf die Einhaltung der höchsten fachlichen Standards. Die IFTCC möchte ein fürsorgliches, nicht-urteilendes Umfeld schaffen, in dem Menschen, die ihre ungewünschten Gefühle und Verhaltensweisen überwinden möchten, die gesuchte Unterstützung finden können. Ebenso ist es uns ein Anliegen, allen, die den betroffenen Klienten helfen, kollegiale Unterstützung angedeihen zu lassen.

Erfahren Sie mehr in den Erlebnisberichten von Betroffenen, denen geholfen wurde.

Dr. Mike Davidson (IFTCC-Vorsitzender) stellt die Arbeit der IFTCC vor.

Leitbild

Die IFTCC ist eine interdisziplinäre Organisation mit der Aufgabe, engagierte Berater und Therapeuten zu unterstützen, die Hilfen für Menschen anbieten, die sich im Bereich ungewünschten Beziehungs- und Sexualverhaltens und ungewünschter sexueller Anziehung Veränderung wünschen. Die IFTCC setzt sich für das Recht von Klienten ein, solche Hilfen in Anspruch zu nehmen, und ebenso für das Recht von Beratern und Therapeuten, solche Hilfen anzubieten. Die IFTCC setzt sich für wissenschaftliche Integrität und Objektivität in der Forschung ein. Ihr anthropologischer Ansatz beruht auf einer jüdisch-christlichen Auffassung vom Leib, von der Ehe und der Familie. Als Leitlinie orientiert sich die IFTCC an den von den jeweiligen Berufsverbänden fachlich anerkannten Standards in Theorie und Praxis; sie setzt sich für transparentes und verantwortliches Handeln ein. Zu den Unterstützern der IFTCC gehören Therapeuten, Berater, Seelsorger, Mediziner, Pädagogen, Juristen und Leiter von Gemeinschaften und Organisationen weltweit, die sich für die Förderung psychosexueller Gesundheit beim Einzelnen, bei der Familie und in Communities einsetzen.

Ziele der Organisation

  1. Die Förderung des Rechts und der Freiheit von Personen, professionelle psychotherapeutische, ärztliche, fachkundige und/oder seelsorgerliche Beratung und Begleitung in Anspruch zu nehmen, anzubieten und dazu zu forschen, um Klienten in ihren selbstbestimmten Zielen, ungewünschtes Beziehungs- und Sexualverhalten oder ungewünschte       Gefühls- und Anziehungsmuster zu verringern, zu bewältigen und, wo möglich, auch zu überwinden.
  2. Die Verbreitung präziser wissenschaftlicher und empirisch basierter Informationen, die für die praktische Arbeit relevant sind und auf der Grundlage gemeinsam vertretener und transparenter ethischer Leitlinien und Standards stehen.
  3. Entwicklung eines internationalen, sich selbst regulierenden Weiterbildungsforums, das professionelle und kollegiale Unterstützung denjenigen anbietet, die Personen mit ungewünschtem Beziehungs- und Sexualverhalten und ungewünschten Anziehungen unterstützen.
  4. Bereitstellen einer Möglichkeit zur Weiterbildung sowie zur Vermittlung von Grundkenntnissen für all jene, die Personen mit ungewünschtem Beziehungs- oder Sexualverhalten oder entsprechenden Anziehungen Unterstützung oder therapeutische Begleitung anbieten.
  5. Förderung von verantwortlichen, auf anerkannten Standards der Präzision, der Sorgfalt und der Standespflichten beruhenden Praktiken und Forschungsinitiativen durch Therapeuten und Berater.
  6. Vertiefung des Verständnisses durch inter- und transkulturelles Kennenlernen der Kompetenzen in anderen Kulturen sowie Förderung von Forschungsinitiativen, die bewährte familienorientierte Werte achten.

IFTCC-Leitbild und praktische Richtlinien herunterladen

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